
Neue Messe Stuttgart: Wer im Glashaus sitzt, …
… der braucht vor allem eins: zuverlässigen Sonnenschutz
Pößneck, April 2008 – Die Messe Stuttgart zählt zu den zehn größten Messen in Deutschland – sie ist Dreh- und Angelpunkt für Innovation und Handel in der Region Baden-Württemberg. Seit einigen Monaten können die Aussteller ihre Produkte nun im lang geplanten Neubau präsentieren. In der Neuen Messe Stuttgart werden in sieben Hallen mit insgesamt 105.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche dieses Jahr rund 80 Ausstellungen stattfinden. Das Projekt besticht nicht nur durch die ideale Verkehrsanbindung zwischen Autobahn und Flughafen, es wurde vor allem für seine ästhetische Konstruktion gelobt.
Beschwingte Dächer
Als eine „Landschaft beschwingter Dächer“ bezeichnete Bundespräsident Köhler die Messearchitektur in seiner Eröffnungsrede. Diese offenbart sich den Besuchern bereits in der Eingangshalle: Ein konisches Glasdach überspannt den Eingangsbereich. Für ein wohl temperiertes Raumklima sorgt die horizontale Verschattung, die unterhalb des Glasdachs angebracht ist. Um die filigrane Glas-Stahl-Konstruktion nicht zu stören, nutzten die Planer bei der Befestigung des Sonnenschutzes eine seilgeführte Gegenzuganlage – so ist nur eine Querstrebe in der Mitte sichtbar.
Funktionalität und Optik unter einem Dach
„Viel Glas und viel Licht“ war das Credo der Architekten – angenehme Raumtemperaturen zu schaffen und die filigrane Konstruktion nicht zu beinträchtigen, die Herausforderung an den Sonnenschutz. Geplant wurde das Sonnenschutzsystem von der Firma Hassinger aus Ludwigshafen. Hierbei stand die Verknüpfung von Funktionalität und ansprechender Optik an erster Stelle. Die Verschattung im Eingangsbereich besteht aus 80 bis zu 7,5 Meter langen textilbespannten Lamellen, die in der horizontalen Achse um 90° drehbar sind. Um diese zuverlässig in die gewünschte Position zu bringen, griffen die Planer auf eine Antriebslösung des Herstellers elero Linearantriebstechnik zurück: Econom-0-Linearantriebe mit einer Kraft von je 3.000 Newton bewegen die Lamellen gradgenau. „Die Leichtigkeit und Ästhetik des Sonnenschutzes zu erhalten, war für uns besonders wichtig“, erläutert Uwe Nitschke von der Firma Hassinger. „Wir haben uns daher für den
Econom 0 entschieden, weil er durch sein schlankes Design die transparente Architektur nicht beeinträchtigt.“ Neben dem kompakten Design kommen weitere ökonomische Vorteile zum Tragen: Dank Edelstahlgehäuse sind die Antriebe nahezu wartungsfrei.
Rechtzeitig reagieren
Die Steuerung der Lamellen erfolgt manuell oder über einen Wettersensor. So drehen die Linearantriebe die Lamellen an besonders heißen Tagen in eine fast horizontale Lage – das dadurch gebildete Stoffdach unter dem Glas hat nicht nur einen zusätzlichen ästhetischen Effekt, sondern sorgt auch dafür, dass Energie bei der Kühlung eingespart werden kann. Im Winter hingegen halten rechtzeitig geschlossene Lamellen einen Teil der abstrahlenden Wärme im Gebäude und tragen zu einer zusätzlichen Wärmedämmung bei. Durch die Integration in das Gebäudeleitsystem reagiert der Econom 0 sogar auf die Signale der Brandmeldeanlage – ein wichtiger Aspekt in Gebäuden mit hohen Besucherzahlen. Bei Brandgefahr öffnen sich die Lamellen umgehend, damit der Rauch abziehen kann.
Wer sich vom Einsatz der Linearantriebe vor Ort überzeugen möchte, kann dies spätestens auf der R + T 2009 tun – dort wird elero Linearantriebstechnik mit einem Stand in Halle 3 vertreten sein.

Direkt am Stuttgarter Flughafen und der A8 liegt das über 100.000 Quadratmeter große Gelände der Neuen Messe. Quelle: Messe Stuttgart

Viel Glas, viel Tageslicht – die Eingangshalle der Neuen Messe.
Quelle: elero Linearantriebstechnik

Durch seine kompakten Maße lassen sich die Antriebe vom Typ
Econom 0 problemlos in das filigrane Sonnenschutzsystem integrieren. Quelle: elero Linearantriebstechnik

Elektrische Schubspindelantriebe wie der Econom 0 verfügen über eine konstante Hubgeschwindigkeit und bewegen die Sonnenschutzlamellen gradgenau. Quelle: elero Linearantriebstechnik
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